Familienpflegezeitgesetz und wie weiter? Pflege als gemeinsame Aufgabe von Politik, Familie und Kirchgemeinde

Zu einem Gesprächsabend mit Impulsreferaten zum Thema ‚Pflege’ lädt die eaf Sach­sen e.V. am Mittwoch, den 9. Mai 2012, 17 bis 20 Uhr ins Familienzentrum Rade­beul, Altkötzschenbroda 20, 01445 Radebeul, ein.

weitere Informationen hier


"Wenn die Eltern älter werden"

Podium und Publikum im Gespräch, Füreinander Sorgen und Pflegen in der Familie

am 10. Mai 2012 um 19.30 Uhr Forum Seebach, Weimar

eine Veranstaltung der eaf thüringen und der Diakonistiftung Weimar Bad Lobenstein gGmbH, gefördert von der thüringer stiftung familienSinn

Anmeldung und Programm hier


Fachtagung 10. Mai 2012 Potsdam

Pflegende Angehörige zwischen Nächstenliebe, Ehrenamtlichkeit und Professionalität. Tagung der Ev. Erwachsenenbildung in Berlin-Brandenburg, der eaf Berlin - Brandenburg e. V. und des AKD

Tagungseinladung und Progamm hier


DaSein Ein neuer Blick auf die Pflege, Eine Ausstellung

http://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflege/pflegeausstellung/idee.html

vom 18. September 2011 - 14. Oktober 2011 in der Berliner St. Jacobi-Kirche

Oranienstr. 133 10969 Berlin Kreuzberg, in Zusammenarbeit mit der Diakonie-Station Kreuzberg

Weitere Infoamtionern Tel: 030 /616 09 616 oder www.jacobiluisenstadt.de


Fachtag am 11. Oktober 2011 in Bautzen

Pflege in guter Gesellschaft

in der Reihe: Was brauchen Familien in Sachsen? Eine Veranstaltung der eaf Sachsen e.V. in Kooperation mit der Friedrich Ebert Stiftung, Büro Dresden

Tagungsflyer über http://www.eaf-sachsen.de/fileadmin/user_upload/doc/Flyer-Pflege-2011-10-11-zusammen.pdf


Fachtagung - Familie pflegt …

Wie kann die Übernahme von Pflege in einer älter werdenden Gesellschaft gelingen?          29.09.2011, Düsseldorfeaf eaf rheinland e. V.

70 % aller pflegebedürftigen Menschen werden heute in Deutschland zu Hause betreut. Zwei Drittel davon ausschließlich durch Angehörige oder nahe stehende Personen.
Durch längeres Leben, veränderte Familienformen und Rollenverständnisse und andere Anforderungen im Berufsleben werden neue Konzepte und Ideen zur Pflege und zur Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger dringend gebraucht.

Die pflegerische Versorgung und damit auch die häusliche Begleitung und Pflege von Angehörigen darf nicht länger ein Privatproblem bleiben, sie stellt vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar, die solidarisch gestaltet, getragen und finanziert werden muss.

Mit dieser Fachtagung nehmen wir die Situation und die Bedürfnisse pflegender Angehöriger in den Blick und setzen uns mit den gesellschaftspolitischen Herausforderungen bei der Schaffung pflegesensibler Lebens- und Arbeitsbedingungen auseinander.

Im Gespräch mit Experten wollen wir Ideen und Lösungsansätze entwickeln, wie sich Pflegearrangements realisieren lassen, die pflegende Angehörige flexibel entlasten, wie Arbeitszeitmodelle gestaltet sein können, die dem Bedarf von Arbeitnehmern mit Pflegeaufgaben und Arbeitgebern gerecht werden, wie sich wohnortnah Netzwerke, Strukturen und Beratungsmöglichkeiten entwickeln können, damit Pflegebedürftige und ihre Angehörigen Unterstützung und Entlastung im Alltag erfahren, wie politische und gesellschaftliche Weichen gestellt werden können, damit auch zukünftig die Übernahme von Pflegeaufgaben durch die Familien und ein von vielen gewünschtes, möglichst lange selbst bestimmtes Leben in der gewohnten Umgebung möglich wird.

Wir veranstalten diese Fachtagung in Kooperation mit dem Frauenreferat des Evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf.

Der offizielle Flyer zur Veranstaltung ist hier>> einzusehen. Ihre Anmeldung, Fragen und Anregungen erreichen uns ab sofort unter eaf-rhl(at)ekir.de>>.


Rentenbeiträge anheben, Benachteiligung pflegender Angehöriger beseitigen

>>Gemeinsames Schreiben der eaf und des VdK an Gesundheitsminister Dr. Rösler
vom 9. Mai 2011.


- Mit beiden Füßen auf der Erde – mit einer Hand im Himmel: Das Projekt SOPHIA gmeinschaftliches Wohnen im Alter in Karlsruhe. Über Entstehung und Ziele informiert der Flyer hier>>

- Innerhalb des Hertie-Audits werden Betriebe u.a. daraufhin untersucht, wie sie die Vereinbarkeit zwischen Berufsarbeit und Pflege der Beschäftigten regeln. Hier ein Beipiel aus der Badischen Landeskirche>> 


„Netzwerk Pflegebegleitung“: Individuelle Unterstützung pflegender Angehöriger

Wer sind Pflegebegleiter und Pflegebegleiterinnen? Was machen sie?

Ziel des "Netzwerks Pflegebegleitung" ist es, pflegende Angehörige durch speziell dafür qualifizierte Freiwillige zu stärken und mit Unterstützern vor Ort zu vernetzen. Getreu dem Motto "Entlastung allein genügt nicht ..." gehen die Initiatoren dieses Projektes davon aus, dass pflegende Angehörige nicht nur Entlastungsangebote und Freiräume zum Erholen brauchen.

Sie benötigen zudem eine individuelle Begleitung, die ihnen hilft, ihre Situation – auch im Hinblick auf das Zusammenleben der Gesamtfamilie – weitgehend zu verbessern und auftretende Schwierigkeiten möglichst schnell „in den Griff zu bekommen“, auch wenn sie aufgrund ihrer Sorgetätigkeit bereits über viele Kompetenzen im Bereich Pflege verfügen.

Das Angebot der freiwillig engagierten und in einem Kurs speziell auf solche Unterstützungsangebote vorbereitete Pflegebegleiterinnen und -begleiter gestaltet sich wie folgt: Sie bringen Zeit und Verständnis mit und versuchen, unbürokratisch und entgeltfrei im Sinne aufsuchender Begleitung mit pflegenden Angehörigen oder pflegenden Bezugspersonen ins Gespräch zu kommen. Bei diesen Gesprächen können die pflegenden Angehörigen ihre Fragen und Bedürfnisse bei der Sorge um unterstützungsbedürftige Angehörige offen ansprechen, sich informieren, wie sie Hilfe organisieren können, oder erfahren, wie sie über allen Pflegeaufgaben den Blick auf die eigenen Bedürfnisse nicht vergessen.
Die Leistung der „Pflegebegleiter“ besteht also nicht in der pflegerischen Tätigkeit und auch nicht in der Betreuung von Pflegebedürftigen, sondern hauptsächlich im psychischen und mentalen Bereich. Sie zielt speziell auf die Stärkung der Kompetenzen von pflegenden Angehörigen ab. Mit dieser speziellen Intention unterscheidet sie sich sowohl von herkömmlichen „Besuchsdiensten“ als auch von Freiwilligeninitiativen, die sich der Betreuung von Demenzerkrankten im häuslichen Bereich widmen.
Sie ergänzt diese vielmehr um eine weitere, wichtige Facette.

Das Projekt „Pflegebegleiter“ (2004–2008) hatte den Auftrag, einen Beitrag zu der notwendigen Erweiterung der Versorgungsstrukturen und -konzepte im Rahmen Pflegeversicherung zu leisten.
Die freiwilligen Pflegebegleiterinnen und -begleiter sehen deshalb ihre Aufgabe nicht nur in klärenden Gesprächen, sondern auch in der Förderung von Kontakten mit vorhandenen Hilfsangeboten vor Ort.
Das aus dem Projekt entstandene bundesweite Netzwerk differenziert sich derzeit weiter aus: bis Ende 2011 werden weitere 77 Standorte neu entstehen. Erprobt werden hier auch andere Formen von Engagement – im Mittelpunkt stehen aber stets die pflegenden Angehörigen.  Enge Kooperationen bestehen mit anderen Freiwilligendiensten und Organisationen, die sich in der Pflege von kranken, vielfach psychisch veränderten Familienmitgliedern, vor allem alten, demenzerkrankten Personen, engagieren.

www.netzwerk-pflegebegleitung.de>>