1. Gesprächsrunde: Beratung
Moderation: Esther-M. Ullmann-Goertz, wiss. Referentin der eaf
Pflegestützpunkte - Was können sie leisten? Wie arbeiten sie? Wie findet man oder frau die richtige Anlaufstelle? Wie geht’s dann weiter?
Es diskutieren: Gisela Seidel, Pflegestützpunkt Friedrichshain-Kreuzberg; Peter-Michael Schulz, Diakonie-Sozialstation Kreuzberg; Dr. Frank Wilde, Geschäftsführer eaf Berlin-Brandenburg e.V.; Prof. Dr. Erika Feldhaus-Plumin, Lehrstuhl für Gesundheits- und Sozialwissenschaften im Studiengang Bachelor of Nursing, Evangelische Hochschule Berlin (EHB)
Dazu fordert die eaf:
- Akzeptanz und Unterstützung für pflegende Angehörige
- Hilfe bei Vereinbarkeit von Pflege und Beruf
- Flächendeckende, unabhängige und umfassende Pflegeberatung
2. Gesprächsrunde: Vernetzung
Moderation: Dr. Insa Schöningh, Bundesgeschäftsführerin der eaf
Alt werden im Stadtteil: Was passiert auf kommunaler und Landesebene? Welche wohnortnahen Netzwerke und Initiativen unterstützen individuelle Pflegearrangements?
Dazu: Frank Schumann, Fachstelle Pflegende Angehörige, Berlin; Stephan Schikorra, Gerontopsychiatrisch-Geriatrischer Verbund Charlottenburg-Wilmersdorf e.V. (GPV); Silke Migala, Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung, Berlin; Andrea Greschner, Projektkoordinatorin Leben im Kiez, Berlin
Dazu fordert die eaf:
- Flächendeckender und zügiger Ausbau wohnortnaher, unabhängiger und niedrigschwelliger Unterstützungs- und Begleitungsangebote sowie entsprechende Präventionsangebote und Pflegekurse.
Eine gute Mischung aus freiwilligen und professionellen Diensten, die dem Bedürfnis zu pflegender Menschen entspricht, möglichst lange und selbstbestimmt im gewohnten sozialen Umfeld zu leben.
3. Gesprächsrunde: Politik
Moderation: Christel Riemann-Hanewinckel, Präsidentin der eaf
Rahmenbedingungen durch die Bundespolitik: Das Familienpflegezeitgesetz, die Pflegeversicherung und der demografische Wandel
Hier melden sich zu Wort: Elisabeth Scharfenberg, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, MdB mit den Politikschwerpunkten Pflege, Altenpolitik und demografischer Wandel; aus dem Ministerium BMFSFJ: Dieter Hackler, Abteilungsleiter Abteilung 3: Ältere Menschen, Wohlfahrtspflege, Engagementpolitik; von den Ev. Frauen in Deutschland e.V. (EFiD): Dr. Eske Wollrad, Hannover; Dr. Peter Bartmann, Leiter des Zentrums Gesundheit, Reha, Pflege des Diakonischen Werkes der EKD, Berlin.
Dazu fordert die eaf:
- Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit
- Lohnersatzleistungen für die Pflegezeit
- Verbesserung im Rentenrecht: Anerkennung von Pflegezeiten analog zu Kindererziehungszeiten
>> Zusammenfassung der Gesprächsrunden zum Tag der Pflege 2011 von Julia Hartleb
Julia Hartleb studiert Soziologie und Interkulturelle Wirtschaftskommunikation an der Friedrich-Schiller Universität Jena. Sie arbeitete im Rahmen eines Praktikums bei der eaf.








